Keine Entwicklungshilfe – sondern Partnerschaft auf Augenhöhe

KEB-Abend der Kolpingfamilie Urmitz zur Projektreise

Im Oktober letzten Jahres begleiteten vier Kolpingmitglieder der Kolpingsfamilie Urmitz eine Projektreise des Kolpingwerk International, Diözesanverband Trier, nach Bolivien.

In einer Informationsveranstaltung bekamen 40 Interessierte in den Räumen der Pfarrei Urmitz eindrucksvoll die Erfahrungen der zwei Mitreisenden Martina Linden (DV Beauftrage „Eine Welt“) sowie Gerlinde Hoefer geschildert. Die acht-köpfige Reisegruppe besuchte zahlreiche Sozial- und Entwicklungsprojekte, Institutionen und Kolpingfamilien. Die Kolpingprojekte, sowie Einzelpersonen werden durch private Spenden des Kolpingwerkes aufgebaut und unterstützt. So erhielten Frauen Microkredite für eine Backstube/Nähstube und konnten so ein gesichertes Einkommen erwirtschaften. Es war für alle Reiseteilnehmer sehr beeindruckend zu sehen, wie mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreicht werden kann.

Im Anschluss an die Präsentation fand ein reger Austausch über die Projektarbeit und Möglichkeiten der „Hilfe zur Selbsthilfe“ statt. Am Ende wurde Selbstgebasteltes aus den Projekten und vom Arbeitskreis „Eine Welt“ verkauft, sowie fair gehandelte Produkte, zu Gunsten des Kolping-Projektes: Frauenhaus in Cochabamba.